Inline-Partikelmesssonde IPP 70-S/Se

Die Inline-Messsonde für den direkten Einsatz in dichten Partikelströmen, Wirbelschichten und in weiteren Prozessen. Die IPP 70 überwacht sich dabei während der Messung selbstständig. LED’s vor Ort oder Signale an die Prozesssteuerung halten den Anwender über die sichere Funktion aller wichtigen Bauteile stets im Bilde.

Sie zeichnet sich durch eine widerstandsfähige Edelstahlkonstruktion aus und besitzt Saphirfenster, die die Optik dauerhaft vor Verschleiß durch abrasive Materialien schützt. Eine interne Druckluftzuführung und verschiedene Zubehörteile, wie Spülzellen, Inline-Dispergierer gewährleisten eine dauerhafte Freihaltung der Optik sowie optimale Anpassungsmöglichkeiten an die Prozess- und Partikeleigenschaften. Die Sonde IPP 70-S ist damit auch in Prozessen einsetzbar, in denen mit einer Verschmutzung oder Benetzung der optischen Fenster zu rechnen ist. Mit dem Inline-Dispergierer kann zudem auch in Prozessen mit hoher Beladung oder unregelmäßiger Partikelbewegung (z. B. in Wirbelschichten) gemessen werden.

Technische Daten  
Messbereich für Partikelgröße: 50 µm … 6000 µm
Geschwindigkeitsmessbereich: 0,01 m/s ... 50 m/s
Max. Volumenkonzentration: Größenabhängig, bis ca. 12 % (vol.), bei größeren Partikeln bis  ca. 30 % (vol.)
Temperaturbereich: -20 °C ... 100 °C an der Messstelle
-10 °C ... 60 °C am Sondengehäuse
Konstruktive Ausführung: Stabsonde, D = 25 mm, Länge: 280 mm
Medienberührende Teile: Edelstahl 316 L (entspr. DIN 1.4435, 1.4404)
Saphirfenster, Epoxidharz (optische Fenster)
Schutzgrad der Sonde: IP 65 (Elektronikgehäuse)
Maximale Kabellänge: 100 m Signalkabel Sonde-PC, mit Kabelverstärker bis 300 m möglich



Ausführung der Inline-Partikelmesssonde IPP 70-Se

Die ATEX-zertifizierte, eigensichere Ausführung der Inline-Partikelmesssonde IPP 70-Se ermöglicht zuverlässige Partikelmessungen auch in explosionsgefährdeten Umgebungen der Zonen 0 und 20. Die technischen Daten hinsichtlich Messbereich, Einsatztemperatur und mechanischen Abmessungen sind vergleichbar mit der Standardsonde IPP 70-S. Unterschiede sind eine modifizierte Sondenelektronik, ein zusätzliches Speisegerät zwischen Sonde und Mess-PC sowie verwendete Spezialkabel zur Sonde mit einer Länge von 100 m.

Der Eignung im EX-Bereich wird durch die Zertifizierung und die erteilte Baumusterprüfbescheinigung garantiert.

Zertifizierung
EG-Baumusterprüfbescheinigung: IBExU02ATEX1009

Sonde IPP 70-Se
 
II 1/2G Ex ia op is IIB T4 Ga/Gb
II 1/2D Ex ia IIIC T100°C Da/Db
P<5bar/-20°C<Ta<+60°C/IP65

 

Speisegerät  
II (1)G [Ex ia Ga]IIB
II (1)D [Ex ia Da]IIIC
Un12V/IP55/(Um250V)

 

Zündschutzart
"ia"; eigensicher
Gas-Explosionsgruppe IIB (IIC; Konformitätsbescheinung beachten!)
Entsprechend EN60079-0:2009, EN60079-11:2012, EN60079-26:2007, EN60079-28:2007